Die Abgabe der Steuererklärung ist in Deutschland nicht für jeden Bundesbürger Pflicht. Wer zur Abgabe verpflichtet ist und merkt, dass er den Abgabetermin nicht einhalten kann, sollte beim Finanzamt rechtzeitig einen Antrag auf Fristverlängerung stellen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Arbeitnehmern und Personen, die im Kalenderjahr keinen Arbeitslohn bezogen haben – zum Beispiel Gewerbetreibende, Freiberufler und Rentner. Grundsätzlich ist jede natürliche Person nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) verpflichtet, jährlich eine Einkommensteuererklärung abzugeben, wenn sie in Deutschland einen Wohnsitz hat, sich im Land länger mindestens 183 Tage im Jahr aufhält oder zumindest steuerpflichtige Einkünfte bezieht. In verschiedenen Einkommenssituationen sind Sie zur Abgabe einer Steuererklärung auch unaufgefordert verpflichtet. Wer gleichzeitig bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt ist, muss ebenso eine Steuererklärung abgeben, denn das zweite und dazu alle weiteren Arbeitsverhältnisse werden gemäß Steuerklasse 6 besteuert. Wir sagen dir, wer zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet ist und wer sie freiwillig einreichen kann. Gewöhnliche Arbeitnehmer, die neben ihrem Arbeitslohn keine weiteren Einkünfte erwirtschaften, unterliegen z.B. Besonders für Selbstständige ist eine Steuerschätzung oft ein Horror, weil das Finanzamt meistens mit besonders hohen Einnahmen der Selbstständigen kalkuliert. Wer muss keine Steuererklärung machen Wer nur ein geringes Einkommen hat, muss keine Steuererklärung einreichen. Das Wichtigste in Kürze: Wer Verspätungszuschläge vermeiden will, muss sich für die Abgabe der Steuererklärung an festgelegte Fristen halten. Die Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung bleibt auch dann bestehen, wenn die Finanzbehörde die Besteuerungsgrundlagen nach § 162 geschätzt hat. Wer zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet ist, sollte zunächst in Erfahrung bringen, ob auch eine Pflicht zur elektronischen Abgabe der Steuererklärung besteht. Es gilt der einfache Grundsatz: Eine Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung besteht immer dann, wenn es zu einer Abweichung der bereits abgeführten Steuern und der tatsächlichen Steuerpflicht zu Lasten des Finanzamts kommt oder kommen kann. Wer dabei tatsächlich verpflichtet ist eine Steuererklärung abzugeben, zeigen wir Ihnen hier. Eine freiwillige Steuererklärung lohnt sich. Grundsätzlich existiert keine einheitliche Rechtsgrundlage zur Steuererklärungspflicht. Mit der Steuererklärung legt die Person ihre gesamten steuerrelevanten Daten offen. Wann müssen Rentner eine Steuererklärung abgeben? Wer zur Abgabe ans Finanzamt verpflichtet ist und was Sie tun können, wenn die Zeit nicht reicht. Wer keine Aufforderung erhält, ist davon nicht automatisch befreit. Zur Abgabe einer Steuererklärung ist auch verpflichtet, wer hierzu von der Finanzbehörde aufgefordert wird. Im Jahre 2020 beträgt der Grundfreibetrag 9.408 Euro für … Analog oder digital? Wer eine Steuererklärung abgeben muss. Will das Finanzamt wider Erwarten doch Geld sehen, kann die Steuererklärung zurückgenommen werden. Die Steuererklärung auf dem Bierdeckel ist noch keine Realität. Auch falls Du nicht zur Abgabe verpflichtet bist, lohnt sich die Steuererklärung oft. Eine Verpflichtung zur Abgabe der Steuererklärung besteht u. a. in diesen Fällen: Die steuerpflichtigen Nebeneinkünfte liegen über 410 €. Ein Rentner ist zur Abgabe einer Steuererklärung 2020 verpflichtet, wenn er mit seinem Gesamtbetrag der Einkünfte den jährlichen Grundfreibetrag übersteigt. Wer sich scheiden lässt und im selben Jahr wieder neu heiratet, hat ebenso die Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung. Die Abgabe der Steuererklärung ist freiwillig, wenn man nicht per Gesetz zur Abgabe verpflichtet ist. Die Aufforderung kann durch öffentliche Bekanntmachung erfolgen. Denn das Finanzamt akzeptiert nur die amtlichen Formulare. nicht der Steuererklärungspflicht. Ob für Ihre Steuererklärung eine Pflicht zur Abgabe besteht, hängt von einigen Faktoren ab.